Batavia – heute bekannt als die Altstadt von Jakarta (Kota Tua) ist wichtig für alle, die sich für Geschichte, Architektur und Kultur interessieren. Fatahillah Square: Das Herz der Altstadt mit Kopfsteinpflaster, Straßenkünstlern und Oldtimer-Fahrrädern. Umgeben von kolonialen Gebäuden, darunter das Jakarta History Museum, das im ehemaligen Rathaus untergebracht ist. Café Batavia ist ein stilvolles Café im Kolonialstil mit Blick auf den Platz – perfekt für eine Pause mit javanischem Kaffee oder einem Bir Bintang in nostalgischem Ambiente. Das Museum of Fine Art and Ceramics zeigt Kunst und Handwerk aus verschiedenen Epochen in einem prachtvollen Kolonialgebäude. Glodok (Chinatown) ist bekannt für enge Gassen, Streetfood und der buddhistische Tempel Vihara Dharma Bhakti von 1650 zeigen die chinesisch-indonesische Kulturmischung. Die Istiqlal-Moschee & Kathedrale ist Symbol für religiöse Toleranz – die größte Moschee Südostasiens steht direkt gegenüber einer neogotischen Kathedrale. Das Nationaldenkmal (Monas) ist ein 132 Meter hohes Wahrzeichen mit goldener Flamme, das die Unabhängigkeit Indonesiens symbolisiert. Das Museum MACAN zeigt zeitgenössische Kunst in moderner Architektur. Der historischer Hafen (Sunda Kelapa) mit traditionellen Holzschiffen ist ein Fenster in die maritime Vergangenheit. Batavia ist ein Ort, an dem sich die koloniale Vergangenheit und die lebendige Gegenwart Indonesiens begegnen.
Aldy Sanjaya hat eine umfangreiche Sammlung an Wayang-Puppen und führt sehr gute und spaßie, moderne Interpretationen auf. Die historischen Puppen können käuflich erworben werden. Ein Besuch ist ein Muss, wenn man amüsant in die Historie eingeführt werden möchte. (14-01)
Das Museum Bank Indonesia in Jakarta ist ein faszinierender Ort, der die Geschichte des indonesischen Finanzsystems mit moderner Technologie und kolonialer Architektur verbindet. Es ist besonders sehenswert für alle, die sich für Wirtschaft, Geschichte und Kultur interessieren. Es befindet sich im historischen Gebäude der ehemaligen De Javasche Bank von 1828. Die Eröffnung erfolgte 2009. Das Gebäude wurde im neoklassizistischer Kolonialstil, liebevoll restauriert und als Kulturerbe anerkannt. Gezeigt wird die monetäre Geschichte Indonesiens von den alten Königreichen über die Kolonialzeit bis zur modernen Zentralbankpolitik. Alte Münzen, Banknoten und historische Dokumente zur Geldgeschichte Indonesiens, digitale Präsentationen, audiovisuelle Installationen und Virtual-Reality-Erlebnisse machen den Besuch besonders spannend. Für Interessierte, die nicht vor Ort sein können, bietet das Museum auch Online-Erlebnisse. (14-03)
Das Museum Bank Mandiri in Jakarta ist ein faszinierendes Finanzmuseum im Herzen der Altstadt (Kota Tua), das die Geschichte des indonesischen Bankwesens in einem prachtvollen kolonialen Gebäude präsentiert. Das Gebäude war ursprünglich Sitz der Nederlandsche Handel-Maatschappij (NHM), erbaut 1929 und eröffnet 1933 im Stil des Art Déco Nieuw Zakelijk. Es wurde 2004 eröffnet und gehört heute zur Kulturerbezone Kota Tua. Gezeigt wir die Bankgeschichte Indonesiens von der Kolonialzeit bis zur Gründung von Bank Mandiri – mit Fokus auf Handel, Export und Finanzwesen.
Alte Banktechnik: Kassenschalter, Tresore, historische Geldautomaten und Bürogeräte aus verschiedenen Epochen.
Numismatik & Dokumente: Sammlung alter Banknoten, Münzen und Handelsdokumente. Unterirdische Schatzkammer: Besucher können in den Keller hinabsteigen und Brankas Kuno (alte Tresore) sowie Goldbarren besichtigen. (14-04)
Das Café Batavia zählt zu den charmantesten und geschichtsträchtigsten Orten in Jakartas Altstadt (Kota Tua). Das zweistöckige Kolonialhaus stammt aus den 1830er Jahren und ist das zweitälteste Gebäude am Platz. Im Inneren erwartet dich ein stilvolles 1930er-Jahre-Design mit hohen Decken, Teakholztreppen, Vintage-Fotografien und dem berühmten Winston Churchill Barbereich, der 1996 von Newsweek International als „World’s Best Bar“ ausgezeichnet wurde.Es gibt eine indonesisch-internationaler Küche – von Nasi Goreng bis Steak und von Bier über Whiskey und Cocktails bis hin zu traditionellen Tees und Kaffeespezialitäten. Abends gibt es Live-Musik. Vom Obergeschoss hast du einen herrlichen Blick auf den Fatahillah-Platz und die umliegenden Museen. (14-05)
Das Museum Wayang ist interessant für alle, die sich für indonesische Kultur, Puppenspiel und Geschichte interessieren. Es bietet eine faszinierende Sammlung traditioneller Wayang-Figuren und ist ein kulturelles Highlight in der Altstadt (Kota Tua). Ursprünglich wurde das Gebäude 1640 als De Oude Hollandsche Kerk (alte holländische Kirche) erbaut, später mehrfach umgebaut und 1975 als Museum Wayang eröffnet. Es ist eine Mischung aus neoklassizistischen und neo-renaissance Elementen mit erhaltenen Teilen der alten Kirche – darunter das Grab von Jan Pieterszoon Coen. Die Wayang-Sammlung umfasst über 5.000 Puppen aus ganz Indonesien und anderen Ländern – darunter Wayang Kulit (Leder), Wayang Golek (Holz), Wayang Klitik, Wayang Suket (Gras) und Wayang Janur (Palmblätter). Internationale Exponate sind Puppen aus China, Vietnam, Indien und Europa - sie zeigen die globale Vielfalt des Puppenspiels. Infos über die Dalang (Puppenspieler) und die traditionelle Musikbegleitung Gamelan erhalten Sie ebenso wir regelmäßige Aufführungen und Workshops - auch als Livestream verfügbar. Wayang ist UNESCO-Weltkulturerbe und ein zentraler Bestandteil der javanischen Philosophie und Spiritualität. Fotogenes Ambiente: Historisches Gebäude, kunstvolle Puppen und ruhige Innenhöfe laden zum Verweilen ein. (14-06)
Das Museum Sejarah Jakarta, auch bekannt als Museum Fatahillah, ist das wichtigste Geschichtsmuseum der Stadt und befindet sich im historischen Zentrum von Jakarta, der Altstadt (Kota Tua). Das Gebäude war ursprünglich das Stadhuis van Batavia (Rathaus von Batavia), erbaut zwischen 1707 und 1710 im Auftrag von Gouverneur Joan van Hoorn. Die Architektur ist inspiriert vom Dam-Palast in Amsterdam, mit einem Hauptgebäude, zwei Seitenflügeln und einem Nebengebäude, das früher als Gericht und Gefängnis diente. Gezeigt wird die Entwicklung Jakartas von der prähistorischen Zeit über die Kolonialherrschaft bis zur Unabhängigkeit. Über 1.300 m² Ausstellungsfläche mit historischen Möbeln, Karten, Waffen, Keramik und Dokumenten. Im Keller befinden sich originale Zellen, in denen einst Gefangene untergebracht waren – ein eindrucksvoller Einblick in die koloniale Justiz. Interaktive Elemente und Nachbildungen historischer Szenen machen die Geschichte lebendig. (14-07)
Das Nationaldenkmal von Indonesien, bekannt als Monas, ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen Jakartas und ein absolutes Muss für Besucher. Es symbolisiert den indonesischen Freiheitskampf und bietet beeindruckende Ausblicke sowie ein tiefes historisches Erlebnis. Es ist ein 132 Meter hoher Obelisk im Zentrum vom Merdeka Square. Die goldene Flamme an der Spitze (mit 50 kg Blattgold) steht für den unerschütterlichen Geist des Freiheitskampfes der indonesischen Nation. Baubeginn war 1961, Eröffnung durch Präsident Sukarno, 1975. Im Sockel des Monuments befindet sich ein Museum mit Dioramen zur Geschichte Indonesiens – von der prähistorischen Zeit bis zur Unabhängigkeit. Mit dem Aufzug gelangt man zur Spitze des Monuments – von dort bietet sich ein 360°-Panoramablick über Jakarta. Die Basis zeigt kunstvolle Reliefs, die wichtige Ereignisse der indonesischen Geschichte darstellen. (14-08)
Das Museum Nasional Jakarta , auch bekannt als das Nationalmuseum Indonesiens oder „Museum Gajah“, ist eines der bedeutendsten Museen Südostasiens und absolut sehenswert. Es wurde 1778 als Teil der Bataviaasch Genootschap van Kunsten en Wetenschappen, einer wissenschaftlichen Gesellschaft im kolonialen Batavia gegründet. Der Spitzname „Museum Gajah“ existiert wegen der Bronze-Elefantenstatue im Vorhof - ein Geschenk von König Chulalongkorn von Siam im Jahr 1871. Es gibt eine umfangreiche Sammlungvon über 141.000 Objekte, darunter prähistorische Artefakte: Fossilien, Werkzeuge und Skelette wie Homo erectus und Homo floresiensis sowie Hindu-Buddhistische Steinfiguren aus Java und Sumatra. Traditionelle Kleidung, Musikinstrumente und Alltagsgegenstände aus verschiedenen Kulturen Indonesiens, Münzen, Banknoten und asiatische Keramiken werden ebenso gezeigt. Auf der obersten Etage – mit historischen Schmuckstücken und königlichen Artefakten befindet sich der Goldschatzraum. (14-02)